Ziel ist es, die enormen Energieeinsparpotenziale des Wuppertaler Gebäudebestands koordiniert zu nutzen. Gleichzeitig soll ein Beitrag zum globalen Klimaschutz und zur Verbesserung des Mikroklimas in den Stadtteilen geleistet werden.
Untersucht werden ausschließlich Gebäude, die überwiegend für Wohnzwecke genutzt werden und vor 1984 in den Stadtteilen Arrenberg, Elberfelder Nordstadt und Unterbarmen errichtet wurden. Dies sind potenziell rund 5000 Gebäude. Die Eigentümer dieser Gebäude können sich bei Interesse an einer Energieberatung die WQG wenden. Ein Rechtsanspruch auf eine Beratung besteht nicht.
Hingegen herkömmlichen Energieberatungen werden nicht nur Einzelhäuser durchleuchtet. Auch eventuelle Sanierungsmaßnahmen an benachbarten Gebäuden werden berücksichtigt. Somit kann auf Wunsch kostengünstig gemeinschaftlich saniert oder Energie erzeugt werden.
Die Beratung umfasst folgende Leistungen:
- Detaillierte Aufnahme des Gebäudes (Gebäudehülle und Anlagentechnik)
- Analyse der energetischen Schwachstellen (Raumheizung und Warmwasser)
- Ermittlung von alternativen Sanierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung
- Berücksichtigung von Fördermitteln
- Hinweise zum Klimaschutz und zur Nutzung erneuerbarer Energien und
- Betrachtung der Wirtschaftlichkeit
- Initiierung von nachbarschaftlichen Sanierungsmaßnahmen und gemeinsamer Energieerzeugung (auf Wunsch)
- Beratung zur besseren Vermietbarkeit
- Beratungen zur Freiraum- und Fassadengestaltung und zum Hof- und Fassadenprogramm der Stadt Wuppertal

